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Top10 Alben 2007 und Song-Highlights |
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»Hope has a way of turning its face to you / just when you least expect it. / You walk in a room / you look out a window / and something there leaves you breathless. / You say to yourself: it's been a while since i felt this / but it feels like it might be hope.« Zum Lied: ... ein Blick aus dem Fenster, das Öffnen einer Tür, ein Rascheln im Vorhang ... Sara Groves versteht es, in alltäglichen Bildern Hinweise auf Gottes Nähe zu erkennen. Gerade in der Begegnung mit Menschen, die durch erschütternd grosses Leid gegangen sind, hat sie wichtige Lektionen für ihren eigenen Glauben gelernt und eine Hoffnung aufgespürt, die allen Verstand übersteigt. Sie nennt es: "the defiance of hope", den Trotz der Hoffnung. Mögen alle, die in tiefer Not stecken, dieses Aufflackern einer übermenschlichen Hoffnung erleben und von Gott Antwort auf ihre Gebete erhalten! |
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»So much more than the sum of your longings are the good and the bad – all this beauty and tragedy.« Zum Lied: ein Gänsehautsong mit Jeremy Casellas schmerzlich gefühlvollem Gesang über zarten Gitarrenläufen und strömenden Streicherklängen. Dazu stossen Trommelmärsche und Bläser. Rückblickend auf seine Vergangenheit und sein Elternhaus, sinnt der Sänger über das nie ganz erklärliche Zusammenspiel von Schönheit und Tragödie in seinem Leben nach.
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»Every crime in my history, every crime that is yet to be / Disappeared when I first believed / So when the sun shines down on me, when the dark overshadows me / Everywhere I’ve yet to be, the Lamb is sure to go / The Lamb is sure to go.« Zum Lied: Ein sehr spezieller, genial gedichteter Song mit beschwingtem Gitarrengeschramme, Handorgel- und geheimnisvollen Beiklängen. Scott Phillips überblendet darin das bekannte Kinderlied über Klein Maria und ihr folgsames Lämmlein ("Mary Had A Little Lamb") mit der Botschaft von Jesus Christus als dem Lamm Gottes, das geopfert wurde. Der ungewöhnliche Song wirkt wie eine Moritat und erschüttert mich jedes Mal.
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»Manchmal, wenn ich aufwach aus dem Alltagstrott / Hör ich das leise Echo von Leben, das sich lohnt. / Diese Stimme tief in mir will noch nicht schweigen / Ruft zu dem gläubigen Kind, sich vor dem Höheren zu beugen.« Zum Lied: Umtänzelt von leichtfüssigen, sanften Klaviertakten, sehnt sich Sara Lorenz in dieser warmen Ballade zurück zum Glauben in Kindertagen, als Wunderbares um jede Ecke bzw. hinter der Tür des Wandschranks wartete und ganz selbstverständlich war. Als die Vernunft goldene Strassen, Drachentöter, Abenteuer, mutige Helden und den Sieg des Guten noch nicht für unwirklich erklärte. Als das Herz noch lebte und vertraute ... |
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»I am so lost, broken and dying. / I close my eyes, and with my last breath, 'Father, forgive'. Zum Lied: Wie es sich anfühlt, von Gott enfremdet zu sein, die Wahrheit zu ahnen, aber sie nicht sehen zu wollen, und ihren Weg zurück zu ihm beschreibt Jennifer Austin in ihrer sehr emotionalen Pianoballade anhand der Jahreszeiten: Nach dem Herbst (engl. Fall) folgt ein endloser Winter. Dunkelheit, Bitterkeit, Isolation. Doch dann ein Seufzer: Vater, vergib mir! – und neues Leben erwacht (Frühling), blüht auf zu neuer Hingabe und inniger Dankbarkeit (Sommer). "Seasons" ist ein Song, der mich überwältigt, weil er so aufrichtig bezeugt, wie Gott Vergebung schenkt und einen Neustart ermöglicht. Zur CD: Jennifer Austin hat eine einnehmend helle, ausdrucksstarke Stimme – irgendwo zwischen Ginny Owens, Jaci Velasquez und Erin O'Donnell :-). Auf ihrem Debütalbum überzeugt sie sowohl in Country-gefärbtem zeitgenössischem Pop, in synthreichen Balladen, im Sound der Pretenders und der Beatles ("Blackbird" mit neuen Lyrics!) wie auch bei Hymnen. Es drängt die vielseitige Sängerin spürbar, mit ihren zum Teil selber geschriebenen Liedern andern zu erzählen, wie Gott sie aus ihrem lauen Christsein aufgerüttelt, ihre Schuld vergeben und sie zu lebendigem Glauben geführt hat. Sie nennt sich selber eine "erneuerte Christin". "Where You Found Me" ist kein Album zum Nebenbeihören, sondern man sollte jedes Lied (und Jennifer Austins Gedanken dazu im CD-Booklet) zu sich sprechen lassen. |
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»I don’t want to make you small / I don’t want to fit you in my pocket / A cross around my throat / You are brighter than the sun / You’re closer than the tiny thoughts I have of you / But I could never fathom you at all.« Zum Lied: Zart und nachdenklich besingt JJ Heller die Ernüchterung, ja Verzweiflung, wenn Menschen erkennen, dass Gott nicht da ist, um ihnen alle ihre Wünsche zu erfüllen. Er lässt sich nicht instrumentalisieren, vielmehr will er uns von innen her verändern, damit wir nach seinem Plan und aus seiner Kraft leben lernen. JJ Heller hatte wohl die Verse aus Jesaja 55, 9 im Sinn: "Denn so viel der Himmel höher ist als die Erde, so sind meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken." |
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»Ohne Dich, wo käme Kraft und Mut mir her? / Ohne Dich, wer nähme meine Bürde, wer? / Ohne Dich zerstieben würde mir im Nu / Glauben, Hoffen, Lieben / Alles, Herr, bist Du!« Zum Lied: Jedes Mal, wenn ich dieses alte Lied eines gewissen Dr. K. Friedrich Adolf Krummacher (Melodie: Mina Koch) höre oder singe, geht mir das Herz auf. Ganz besonders bei dieser schlicht schönen, zuversichtlichen Interpretation der Lehmann-Schwestern Anja, Silvie, Denise und Natalie, deren vierstimmiger Gesang von Michael Schlierf feierlich am Flügel begleitet wird. Dieses Lied hält mich dazu an, meinen Blick fest auf Jesus Christus als meinen Stern, Fels, Führer, Stab, mein Brot, meinen Quell und mein Ziel zu heften. |
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»You sit at the table with the wounded and the poor / You laugh and share stories with the thief and the whore / When You could just be silent and leave us here to die / Still, You sent Your Son for us / You are on our side.« Zum Lied: In unserem Interview im Frühling sprudelte Beth Dillon über von ihren Erlebnissen in Indien, wo sie Gottes Wirken unter den Daliths erlebte und ihr die Trivialität und Konsumorientierung ihres eigenen Lebens bewusst wurde. "On Our Side", an das sie im Studio nur wenig Veränderung heranliess, zeigt ein Bild von Jesus, wie es besonders das Lukasevangelium überliefert: Er lässt sich mitten in der Not der Menschen nieder, stellt sich auf ihre Seite und zeigt ihnen den Weg zu einer Versöhnung mit Gott auf. Ein intensives, stellenweise fast gehauchtes Lied, das in eine vielschichtige Streicher-Begleitung mündet, die die Sängerin spürbar mitreisst. Zur CD: Ihr Aufenthalt in Indien hat Bethany Dillon gehörig aufgewühlt und viele ihrer neuen Songs inspiriert. Dazu floss ihre Liebe zu Shane Barnard (von Shane & Shane) ein, mit dem sie sich kurz nach der Album-Veröffentlichung verlobte. "Waking up" gefällt mit packendem Gesang, hängenbleibenden Pop-Melodien und gefühlvollen Versen, die sicher nicht nur Teenies ansprechen. |
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»Pardon my dust, excuse the mess / we're making somethin' new out of all of this / I'm saying my prayers, and I'm trying to change / so give me some time, 'cause I'm still finding my way.« Zum Lied: Ein jazziger, typisch verspielter Chris-Rice-Song mit einer Note Nostalgie. Sein Leben sei noch eine Baustelle, ein Werk im Entstehen, beruhigt der Sänger seine Kritiker. Freundlich ruft er dazu auf, einander mit Verständnis und Geduld zum Guten anzustacheln, statt Steine zu werfen und an Fehlern herumzukritteln: "Help me believe there's gonna be something beautiful on the other side of this." |
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»Oh Lord / How could I give up / You gave your last heartbeat / For the life of me.« Zum Lied: Ein klasse programmierter, schwelgerischer Edel-Popsong über ein rebellisches Herz, das sich der Obhut Gottes übergibt: "You made my heart, now save it." Die Verse sind bei weitem nicht so emotional wie etwa jene in Jennifer Austins "Seasons" ... der Sound schon. Auch das mag ich zwischendurch. |
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»Bringing our gifts for the newborn savior / All that we have whether costly or meek / Because we believe.« Zum Lied: Ein Überfliegersong zu Weihnachten in stimmverliebtem Britpop. Welcher andere König gibt freiwillig alle seine Vorteile auf? Verlässt Glanz und Herrlichkeit, um sich um die Geringsten zu kümmern? Um für andere Menschen zu leben und zu sterben? Die australische Band Downhere hat mit ihren Gedanken über Jesus Christus als so "untypischen Helden" einen melodiösen Ohrwurm geschrieben, der das Zeug zum Klassiker hat und deutlich ausspricht, warum sich gerade die Benachteiligten an ihrem Heiland festklammern dürfen. |
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Monica Seidler, Dezember 2007 & März 2008 |
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