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 Danny
Plett
"dich will ich sehen – Songbook"

( 2008 Janz Team Music / Gerth Medien )
Mehr als nur schöne Klänge!

Was für wunderbare Musik zur Anbetung Gottes hat uns doch Danny Plett jüngst mit "Dich will ich sehen" geschenkt! Das bestätigt auch der Blick in das dazugehörige Songbook. Zwar breitet sich dort kein ausgeklügelter Klaviersatz über die 21 Seiten aus, sondern in der Regel nur die Melodie und einzelne Akkorde. Aber darin ist für den, der diese Angaben zu deuten versteht, schon sehr viel von der Aussagekraft und Schönheit der 13 Lieder festgehalten.
Danny Plett hat (ähnlich wie Paul Baloche oder Brian Doerksen) ein Talent für gut einprägsame und sangbare Melodien, die nicht nur anbetungsvoll und innig wirken, sondern geradezu heilsam. Geradlinig schlicht breiten das Strophenlied "Was ich erstrebe" (# 8) und "Im Licht deiner Heiligkeit" (# 12) ihr Anliegen und ihren Dank vor Gott aus; während sich die gefühlvollen Refrains von "Guter Hirte" (# 10) und "Love With No End" (# 13) förmlich von der Liebe des Heilands emportragen lassen. Zu den schönsten Stücken zähle ich "I Find My Rest In God Alone" (# 4), "In deinen Armen" (# 5) und das trostreiche "Rise My Soul" (# 9). Das Selbersingen bestätigt auch, was schon beim Anhören der CD auffiel: Die deutschen Übertragungen von Ute Meissner und jene von Paul Hofrichter sind stimmig gelungen, ohne Holpern oder inhaltliche Schwammigkeit, sogar mit Reim. Die Sprache fliesst so wie der Klang.
Die Begleitung ergibt sich aus den bezeichneten Akkorden wie von allein – bei mir am Klavier, aber sicher auch auf den Gitarrensaiten. Die Melodien inspirieren geradezu zur Improvisation, wie ja auch die klavierreichen CD-Einspielungen mit Chor- und Orchesterpassagen enorm stimmungsvoll und abwechslungsreich arrangiert sind. Mal klingt's irisch, mal klassisch, mal nach Popballade, dann wieder gospelig oder nach älterem amerikanischem Heilslied ... Mit Ausnahme von "One Miracle" (# 7), das hier bis zum zweigestrichenen Fis hinaufsteigt und nach einem Solo mit viel Soul und freier Gestaltung ruft, eignen sich diese Anbetungslieder sowohl für eine Einzelstimme als auch für den gemeinschaftlichen Gesang oder eine Darbietung im Chor, wie es die Terzen im Alleluja am Schluss von "Steadfast and Sure" (# 6) oder der einzige vierstimmige Satz von "In deinen Armen" andeuten. Um der Schönheit dieses Liedes willen empfiehlt es sich jedoch, den vorgeschlagenen Chorsatz (bei gleich bleibenden Harmonien, aber mit veränderten Stimmführungen) an einigen Stellen zu verbessern.
Kurz: Ich lege "Dich will ich sehen" allen Singfreudigen wärmstens ans Herz. Danny Pletts neuste Anbetungslieder können uns dabei begleiten und dazu anspornen, Gott zu suchen und zu erkennen und sein grösstes Geschenk – unverdiente Gnade durch Jesus Christus – anzunehmen! Bestellt werden kann das Songbook direkt bei der Janz-Team-Musikabteilung oder über den Gerth-Medien-Verlag (Bestell-Nr. LH 851 352).
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Preis:
EUR 6,95
Daten: 21 Seiten / kartoniert / A4-Format / Ringheft /
Arrangements
für Solostimme und Gitarre von Gallus Hächler,
Markus Greisler, Janz-Team e. V. / Bestell-Nr. LH 851 352
Genre: Songbook, Anbetung, Worship
Verlag: 2008 Janz Team Music, Kandern; Gerth Medien, Asslar / online
Wo kaufen?: im Gerth-Shop / bestellung@janzteam.com |