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Young Continentals
"extreme"

( 2003 Continental Sound / Asaph
Musik )
Betitelt mit "extreme" bietet diese neue Platte
der internationalen 'Young Continentals' keineswegs irgendeinen "Extremismus".
Ganz im Gegenteil: Hier gibt es massentaugliche Pop-, Dance- und Rockklänge
zu hören.

Wie es dazu kommt? Nun ja, man nimmt neben zwei neugeschriebene Songs
aus dem Continentals-Dunstkreis (Christian Artists, Holland...) und gebe
elf Coverversionen mehr oder minder bekannter frommer Hits hinzu. Als
da wären: "witness" von Nicole C.
Mullen, "spinnin' round" von Jump5,
"saviour song" von Rachael Lampa
ebenso wie "j-train" von TobyMac.
WWMT wurde gleich zweimal zur Brust genommen
("there is a green hill" & "everything I need"),
ebenso die umstrittene Rockgruppe P.O.D. ("youth
of the nation" & "alive"). Außerdem kommen Neuaufnahmen
der Worship-Titel "all day" (Marty Sampson/Hillsong Australia),
"soften your heart" (Keith Green)
und "we all bow down" (Lenny LeBlanc) hinzu. Eine illustre Liste
und wirklich gutes Songmaterial. Doch nicht immer funktionieren die neuen
Versionen, was zum Beispiel die oft abgeflachte Baß-Power angeht
oder den nicht immer souveränen Gesang und die oft gekünstelt
wirkenden Raps. Die beiden Rock-Tracks von P.O.D. kommen auch ziemlich
abgehalftert daher und Fans des Genres sollten lieber nicht hinhören,
um sich nicht unnötig aufzuregen, trotzdem ist die Transformation
vom Rock- ins Pop-Genre aus meiner Sicht durchaus gelungen. Die Platte
orientiert sich mit den vielen Covern wohl am neuen live-Programm der
internationalen Jugendchöre und dürfte daher für viele
Konzertbesucher in Europa ein schönes Mitbringsel sein/werden. Ehrlich
gesagt finde ich aber fast die beiden neuen Lieder am besten gelungen,
da einem hier der Vergleich fehlt. Sie sind wirklich ordentlich produziert
und können vom Songwriting her klar mithalten!

Textlich gibt es eine große Bandbreite, die angegangen wird. Bei
den unterschiedlichen Originalen auch irgendwie logisch. Toll ist schon
mal, daß alle Lyriks auch im Booklet stehen. Es geht bei der Platte
darum, daß Jesus auch der heutigen Generation was zu sagen hat,
sie unendlich liebt! Außer den beiden P.O.D.-Covern und dem Song
von Jump5 schaffen dies auch alle Lieder aus unterschiedlichen Perspektiven.
Es wird Jesu Retterliebe besungen, sein Werk am Kreuz, es wird dem Hörer
deutlich vor Augen gestellt. Außerdem bleibt Raum zur Anbetung und
für das Lob. Im abschließenden Lied "there is power"
ist die Hauptaussage: »Da ist eine Macht, wenn du betest. Das
Unmögliche vergeht; glaube und empfange. Da ist eine Macht, wenn
Gottes Kinder beten!« Amen dazu!

Fazit: Eine gut gemachte und nett anzuhörende Platte, die sicher
nicht nur jungen Hörern im Teenageralter gefallen dürfte. Trotzdem
bleibt die Frage, ob elf neue Cover bekannter Songs notwendig waren. Wir
wollen ja auch wieder mal was neues hören!
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