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 Sampler
/ Various
"WOW Christmas (Green) - 30 top christian artists
and holiday songs"

( 2005 Word Entertainment; EMI-CMG;
Provident
Label Group / Free Records Music; online
)
Drei Jahre nach der rot-orange schimmernden WOW-Weihnachtszusammenstellung
durfte Word Records innerhalb der WOW-Serie
wieder zuschlagen: Der neue christliche Weihnachts-Sampler aus Amiland
kommt im grünlichen Outfit daher und bietet Neues sowie Altes gut
vereint. Genau die Hälfte der 30 Stücke sind Neuaufnahmen aus
dem Jahr 2005! Die Anschaffung lohnt sich also für Fans einiger Künstler
durchaus, im Gegensatz zu vielen anderen Samplern! Nicht ganz richtig
ist der Untertitel der Platte, denn es sind nicht 30 der besten Künstler
und Songs, sondern lediglich Künstler mit einem Plattenvertrag bei
den drei beteiligten Label-Konsortien. Es gibt ohne Zweifel noch weitaus
bessere Sachen auf dem Markt!

Man hört hier wieder viele bekannte Interpreten, wie sie Klassiker
und teilweise ihre eigenen Lieder interpretieren, so zum Beispiel von
Jars Of Clay, Selah, Amy
Grant, Michael W. Smith, Avalon,
Jaci Velasquez, NewSong
oder Jump5. Dazu gesellen sich neue Versionen
der beliebten Carols, etwa eine bewußt traditionell gehaltene Einspielung
von "have yourself a merry little christmas" durch Joy
Williams. Bethany Dillon blieb
es vorbehalten einen der stärksten neuen Tracks abzuliefern, ihr
"God rest ye merry gentlemen" kommt nämlich im Akustik-Jazzgewand
daher. Im Unplugged-Feeling kommen auch Kutless
mit "it came upon a midnight clear" rüber, eine simple,
schöne Aufnahme. Ähnlich gut - und mal ganz anders - klingt
"angels we have heard on high" in der Chris-Tomlin-Interpretation.
Neue Weihnachtslieder gibt es auch von Rebecca
St. James und Third Day, die mit "hark
the herald angels sing" bzw. "o come, o comem Emmanuel"
für rockige Qualität sorgen. Natalie
Grant Eine serviert mit ihrem Soul/Funk eine etwas andere Version
von "joy to the world". BarlowGirl sorgen mit ihrem "o
holy night" für ein echtes Highlight und lassen damit Erinnerungen
an das RSJ-Weihnachtsalbum wach
werden...

Gab es bei der letzten Ausgabe einige Dance-Anklänge, so wartet man
dieses Mal mit Pop-Punk von Relient K
auf ("deck the halls"). Deplatziert wirkt TobyMac
mit seinem "o come all ye faithful" - da kommt keine richtige
Weihnachtsstimmung auf, das Stück paßt einfach nicht zu den
anderen. Nicht so recht überzeugen können ferner die Neuaufnahmen
von Matthew West ("let it snow, let it snow, let it snow") und
Big Daddy Weave ("go tell it on the
mountain").

Fazit: Die beiden Scheiben vereinen zwar viele Genres, bieten aber nicht
immer gleichbleibende Qualität. Neben einigen Highlights finden sich
auch Füller. Wer Fan eines bestimmten Künstlers ist oder einen
Überblick sucht, ist mit diesem Sampler gut beraten. Auch als Geschenk
eignet er sich bestimmt gut. Allerdings sollten die beteiligten Plattenfirmen
überlegen, ob eine weiterer Sampler dieser Art irgendwann Sinn macht.
Wenn, dann mit einer besseren Songauswahl und mehr neuen
Künstlern und Songs!
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