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 The
Tribe
"take back the beat" (Album)

( 2001 Alliance Music / bv-music
)
Nachdem eine Vorab-Single
die frisch aufgestellte Formation mit neuer
musikalischer Ausrichtung vorstellte, folgte schnell das gleichbetitelte
Album. Trotz neuer Leute (zwei sind von MIC zum Tribe gewechselt, Cameron
Dante stieg aus) klingt die Platte wie eine logische Fortsetzung des Vorgängers
"frantik" (1999, Movation/Alliance Music). Und dabei hatte Genius
Zarc Porter nicht mehr die dominierende Produktionsleitung! Er produzierte
lediglich noch drei Tracks auf dem neuesten Silberlings des "Stammes".

Matt Wanstall heißt der neue "Leithammel", was die Musik
angeht: starke Raps werden unterlegt mit aktuellen HipHop-Grooves, dazu
eine Funk-Beilage und ein wenig Dance aus vergangenen Tagen. Nicht zu
verwechseln mit schwarzer HipHop-Musik haben die Briten eine höhere
Geschwindigkeit drauf und insgesamt kommen sie absolut kraftvoll rüber.
Eine Popballade darf auf keinem Album dieser Truppe fehlen, "turn
around" (# 7) klingt etwas anders als bisher gewohnt, aber trotzdem
ausgezeichnet.
Besonders "Baby Doll", alias Emma Owen, rappt sich die Seele
aus dem Hals und stiehlt des öfteren den Herren der Band (inklusive
Ehemann Tim) die Show! Dazu hat das Mädel gleich noch einige Texte
mitgeschrieben. Hierbei waren jedoch noch eine ganze Menge anderer Leute
beteiligt - neben den derzeitigen Mitgliedern die Ex-Hiphopper von H.O.G.,
Justin Thomas und Lee Jackson, dazu auch David Pennells und natürlich
Zarc Porter. Eine sehr ausgewogene Mischung.
Ein Wiederhören mit einem alten Hit gibt es am Ende der Platte wenn
die Springaufforderung "jumping in the house of God" ertönt.
Der "phat mattstar mix" kann nicht ganz an die Originalversion
anknüpfen, fügt sich aber hervorragend an den neuen Sound der
anderen zehn Stücke an. Sogar der Liedtext ist mit abgedruckt.

Nach wie vor im Fokus hat die Band die junge Generation, auf welche insbesondere
die Texte abzielen. Es geht darum, ihnen den christlichen Glauben, Gott
und Jesus nahezubringen. Der Tribe nimmt dabei kein Blatt vor den Mund.
In den Raps, die auch Humor haben, werden die Grundlagen vermittelt. Dabei
ist das Quintett nach wie vor Vorbild für viele andere Bands.

Fazit: Die verschiedenen Neuerungen haben dem Tribe gutgetan. Bei gleicher
Vision gibt es neue Klänge zu entdecken. Wer "heatseaker"
und "frantik" mochte, wird sicher auch "take back the beat"
lieben.
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