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Pam Thum
"let there be..."

( 2000 Pam Thum, Ministry Music
/ Alliance Music )
Mit Pams früheren fünf Alben habe ich mich aus verschiedenen
Gründen kaum befaßt (bzw. können), ihrem aktuellen Album "let there be..."
habe ich mich aber nun ausführlicher gewidmet. Inzwischen ist Pam auch
nicht mehr bei einem großen christlichen Plattenkonzern zu Hause, sondern
"nur" noch bei einem kleinen, relativ jungen christlichen Label namens
Ministry Music. Es hat sich also einiges verändert.
Musikalisch wird ausgereifter Pop-Rock serviert, der mit eingängigen Melodien
besticht. Die Arrangements erstrecken sich von fetzig-tanzbar bis hin
zu getragenen Balladen. Meine Favoriten sind "God is good" (# 1), "let
there be light" (# 2) und "joy" (# 5). - Pop, wie man ihn einfach lieben
muß. Produziert hat ein gewisser Stephen Marshall und abgemixt wurde das
ganze von Bryan Lenox, der ja auch schon für Michael W. Smith gute Dienste
leistete.
Textlich ist die Scheibe überdurchschnittlich: in jedem Lied wird klare
biblische Botschaft verkündet. Pam hat zu jedem Titel noch einen kurzen
Kommentar geschrieben und stellt darin Bezüge zu biblischen Geschichten
her oder fordert auch zu Entscheidungen auf. Ihr ist es wichtig, daß wir
das tun, was Jesus tat. Aber auch das Lob Gottes hat seinen Raum auf dieser
Platte. Sehr interessant ist ihr Plattenlabel, denn Ministry Music fördert
nur Künstler mit klarem Bekenntnis und unmißverständlicher christlicher
Botschaft. Es geht nicht um Starkult und Kommerz, sondern um einen Musik-Dienst
an der heutigen Generation.
Fazit: Sicherlich Pams bestes Album bisher. Unbedingt empfehlenswert für
Liebhaber klassisch-guter Popmusik!
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