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Sixpence None The Richer - ''sixpence none the richer''Sixpence None The Richer
"sixpence none the richer"


   ( 1997-99 Squint / eastwest / 'Plattenläden' )

in X-MAG September 1999:
»Schön, dass es solche Musik gibt. Schön, dass Leigh Nash so eine schöne Stimme hat. Schön, dass Sixpence None The Richer simplen ruhigen Gitarrenpop macht. Schön, dass hier und da ein Cello mitspielt, auch mal eine Trompete oder ein Piano, aber immer ganz leise. Schön, dass Sixpence None The Richer so schöne Melodien schreiben kann. Schön zu wissen, dass passieren kann was will, weil einen Platten wie diese immer wieder aufbauen. Schön, dass es genügend Gründe gibt, so eine Platte stets aufs Neue aufzulegen.«
Bewertung: 100%


—Andreas Hentschel für X-MAG



Wer dieses Album bereits vor dem 99er Hype ("kiss me" und Co.) kennenlernte, wird es aus einer anderen Perspektive heraus zu schätzen wissen. Als Gesamtwerk betrachtet, ist es weit melancholischer, teilweise noch avantgardistischer als das Vorgängeralbum. Dies liegt vor allem an den Querelen um den Vertrag mit ihrer ehemaligen Plattenfirma, die sie nicht gehen lassen wollte. Matt und Leigh verarbeiteten viel von dem Frust in ihren Liedern. Aber depressiv macht die Musik keinesfalls, schon gar nicht wegen solch charmanter Folkrocksongs wie "kiss me", "I can't catch you" und ab Mai 1999 auch noch "there she goes". Leigh Nash setzt mit ihrer zerbrechlichen anmutenden und inzwischen weltbekannten Stimme eindeutig die Akzente. Und bei den Instrumentalpassagen der Songs kann man dann auch viel von der großen Spielfreude der Band hören. Matt Slocum begeistert an seinem Cello und J.J. Plasencio setzt Akzente am Bass. Aber es gibt auch noch einige Gastmusiker mit weiteren Instrumenten zu hören.
Textlich werden Themen wie Liebe, Beziehungen und Alltagsprobleme aufgegriffen. Wie immer sind die Lyrics lyrisch anspruchsvoll. Hin und wieder werden sie sehr nachdenklich und es kommen auch Aspekte des persönlichen Glaubens der Bandmitglieder zutage. Das Artwork wurde auch wieder hochwertig gestaltet und paßt von der Art gut zur Musik und den Inhalten.
Fazit: Die Scheibe kann durchweg überzeugen und ist schon jetzt ein echter Klassiker. Nimmt man sich Zeit für dieses geniale Album wird man es bald liebhaben!


—David Decker für www.shinemedia.de/sixpence/, August 2000


in "aktiv Musikmagazin" August 1999:
»Melancholisch und federleicht sind die Melodien des texanischen Fünfers Sixpence None The Richer. Leigh Nashs zerbrechlich schöne Stimme, Matt Slocums emotionale Gitarren- und String-Arrangements und die solide Rhythmusarbeit von Dale Baker, Justin Cary und Sean Kelly sorgen dafür, daß sich die Band in Sphären befindet, die Zeit und Raum aufzuheben scheinen. Nahtlos gehen die Songs ineinander über. Man hat das Gefühl, sich in einer endlosen Geschichte zu befinden, die angefüllt ist mit ätherischer Poesie und märchenhaften Melodien. "Wir geben dem Hörer die Möglichkeit, sich in unsere Traumgebilde einzuklinken", erklärt Matt. Die menschlichen Erfahrungen und Emotionen in fragilen Popsongs einzubringen, ist nicht neu, doch wenn sie musikalisch so vielschichtig aufbereitet werden, wie bei Sixpence None The Richer, lohnt es sich allemal. Traditionelle Folk- und Country-Anklänge, alternativer Rock und moderner Pop, eingespielt mit Live-Instrumenten, die Mischung macht's, um das Gemüt in Wallung zu bringen. Sixpence None The Richer sind eine weitere gute Band, die es draufhat, die Popmusik wieder mit mehr Seele und Sinnlichkeit anzureichern.«

—aktiv Musikmagazin, 08/1999

Daten:
13 Titel / 51 Min.
Musikstil: Folk-Rock, Alternative-Rock
Label(s): 1997-99 Squint Entertainment, USA / eastwest / 'Plattenläden'; online
Website: http://www.shinemedia.de/sixpence/

weitere CDs - siehe Sixpence None The Richer-Künstlerseite >>
 


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