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Joss Stone hat die Musikszene mit ihrem Debütalbum
"the soul sessions" (2003, S-Curve) begeistert: zehn Coverversionen
von Soul-Klassikern hat sie als 16jährige so interpretiert, wie das
wohl niemand erwartet hätte. Damit hat sie das ganze Northern-Soul-Genre
wiederbelebt und für echte Aufbruchstimmung gesorgt. Und sie hat
sich in eine hervorragende Ausgangsposition versetzt, kann jetzt als 17jährige
eine zweite CD vorlegen mit vielen künstlerischen Freiheiten. |
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in "amm (all my music)" Oktober 2004: »Die Definition von modernem Soul "Für mich persönlich ist 'Mind, Body & Soul' mein wirkliches Debüt", erklärt Joss Stone. Die 17-jährige Sängerin aus Devon, England, mag damit überraschen, doch schon mit ihrem ersten Album 'The Soul Sessions' wurde sie ob ihrer kostbaren neuen Stimme überschwänglich gefeiert. Das beste Mittel, um gegen musikalischen Verdruss erfolgreich anzusingen, ist eine Stimme wie sie die junge Sängerin Joss Stone besitzt. Als sie im Frühjahr bei uns ihr erstes Album 'The Soul Sessions' vorlegte, waren Musikpresse und Publikum gleichermaßen begeistert. Mit beeindruckender Leidenschaft und mit intuitiv perfektem Stilempfinden präsentierte sie feinsten Southern-Style-Soul, der sich einfach nur genussvoll ans Ohr drückte. Dabei sollte das Album, dass sich innerhalb kürzester Zeit weltweit über zwei Millionen Mal verkaufte, in UK Platin und in Deutschland sowie den USA Gold einfuhr, noch gar nicht ihren Karrierestart markieren. "Ich hatte das gar nicht so geplant", spielt die 17-jährige Soul-Diva lachend herunter. "Aber die Leute wollten einfach nicht aufhören, dieses Album zu kaufen." Kein Wunder, fühlten sie sich von der ungewöhnlichen Auswahl selten gewordener Soulperlen magisch angezogen, andere wiederum vom starken Airplay ihres ersten Videos "Fell In Love With A Boy". Nicht minder prickelnd sind ihre aufregenden Shows, bei denen Joss so viel Natürlichkeit ausstrahlt, dass man ihrem modernen Soul-Sound im Old-School-Gewand auch tatsächlich die Seele spürt. Für die Engländerin schien es jedenfalls das Selbstverständlichste der Welt zu sein, dort oben zu stehen und einfach loszusingen. Die dynamische und selbstsichere Darbietung auf ihrem neuen Album 'Mind, Body & Soul' toppt jedenfalls den schon furiosen Erstling. Von der ersten Single-Auskopplung, dem fiebrigen "You Had Me", zum verspielten Dance-Track "Don't Cha Wanna Ride" bis zur leidenschaftlichen Soul-Rock-Ballade "Killing Time" kann man sich kaum vorstellen, dass Joss nie zuvor mit einer Band vor einem Live-Publikum aufgetreten war, geschweige denn ein Album aufgenommen hatte, als sie ihren ersten Plattenvertrag beim amerikanischen S-Curve-Label unterschrieb. "Ihre unglaublich ausdrucksstarke Stimme ist ein gottgegebenes Geschenk. Sie ist voller Soul und Energie und dabei extrem gefühlvoll", befindet die amerikanische Soulsängerin Betty Wright, die Co-Songschreiberin, Mentorin und Gesangs-Arrangeurin von Joss Stone ist. "Ich denke, mein Gesang ist auf dem neuen Album um vieles besser. Deine Stimme kann nicht mehr dieselbe sein, wenn du einmal angefangen hast, so oft live zu singen, wie ich es im letzten Jahr getan habe", konstatiert die junge Soul-Diva. An 11 der 14 Songs hat sie mitgeschrieben, zusammen mit Hit-Autoren wie Lamont Dozier und Desmond Child. "Ich hatte viel mehr Vertrauen in mich, als ich es noch vor einem Jahr hatte", stellt sie stolz fest. Der ergreifende Opener "Right To Be Wrong" und das ätherisch groovende "Jet Lag" wurden von Joss und ihren Musikern direkt in Echtzeit aufgenommen. Am liebsten hätte sie alle Songs live eingespielt, aber sie musste zwischen den Aufnahme-Sessions immer wieder live auftreten und so war es leider nicht möglich, so weiterzumachen. "Wenn du dir allerdings die einzelnen Stücke anhörst, klingt das, was meine Musiker da spielen, immer noch sehr vital. Da ist nichts überproduziert und nicht besonders viel daran rumprogrammiert worden", befindet Joss. Das bewährte Produzenten-Team, bestehend aus Steve Greenberg, Betty Wright und Michael Mangini, hat bis auf drei Songs das neue Album gestaltet, das in New York und in Miami aufgenommen wurde. Wiederum mit von der Partie waren die Soul-Legenden aus der großen Zeit des Miami-Soul, Gitarrist Willie "Little Beaver" Hale, Pianist Benny Latimore und Organist Timmy Thomas. Und eine Reihe weiterer, großartiger Künstler wie die Drummer Cindy Blackman und David "Jody Hill", Portishead-Sängerin Beth Gibbons, der ehemalige Chic-Gitarrist Nile Rodgers sowie ?uestlove (The Roots) und Angie Stone brachten zusätzlichen Glanz in die neuen Songs. Joss Stone ist es zufrieden: "Es ist immer sehr viel los. Aber ich mag das es ist aufregend. Und das Singen macht mir Spaß, es ist einfach fantastisch."« |
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| Hinweis: Hier dargelegte Meinungen von Gastautoren müssen nicht die Meinung der CCM-Rezis-Redaktion wiedergeben. | |
Musikstil: Soul-Rock Label(s): 2004 S-Curve Records, GB/USA / EMI Music Germany GmbH & Co. KG, Köln / 'Plattenläden'; online Website: http://www.jossstone.com / deutsche Site |
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