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 Cindy
Ruakere
"tara"

( 2001 Raw Roar Music / Asaph
Musik )
So ungewöhnlich wie das Cover-Bild dieser CD ist
auch die Person dahinter: Cindy Ruakere kommt aus Neuseeland und sie ist
halb Maori (Ureinwohner) und sie ist Lobpreisleiterin in ihrer Heimat.
Seit über 10 Jahren ist sie weltweit missionarisch tätig. Seit
kurzem ist ihre Musik auch in Deutschland bzw. Europa lieferbar. Die Vorgänger-CD
zur vorliegenden "tara" hieß übrigens "the treaty"
und erschien bereits im Jahr 2000.

Ihr Lobpreis verbindet europäische mit Maori-Klängen. Man sollte
jetzt keine schmeichelnden Weltmusik-Klänge (also "Ethno")
erwarten, sondern diesen eher experimentellen Sounds ruhig mehrmals das
Ohr leihen. Mit ihrer kraftvollen Stimme dominiert Cindy die oft psychedelisch
anmutende Musik. Ich denke, daß meiste dürfte für einen
durchschnittlichen Mitteleuropäer durchaus leicht zugänglich
sein. Aufgrund vieler Wiederholungen klingt es manchmal etwas fad, die
Lieder hätte man durchaus auch kompakter abliefern können. Bei
Cindy ist aber alles handgemacht, was ihrer Musik letzendlich auch dieses
warmherzige Feeling verleiht (Beispiel: "who ist this", # 5).
Eingesetzte Instrumente sind unter anderem Percussion, Tambourine, Rangrango
und eine Ukulele. Meine Anspieltips sind: "who is this" (# 5)
und "show me your heart" (# 6).

Alle Lieder entstanden bereits zwischen 1997 und 1999 und stammen ausschließlich
aus der Feder der Sängerin selbst. Die Texte sind alle auf Englisch,
nur bei Lied Nummer vier "Ko Tenei Te Wa" singt Cindy in ihrer
Muttersprache. Inhaltlich bewegen sich eigentlich alle Songs um die traditionellen
Themen der Lobpreisszene: Lob-Stücke, die das "Wir-Gefühl"
betonen und auch intime Gebete sind vorhanden. Gut ist, daß bei
einigen Titeln noch Bibelstellen angegeben sind, was zur Vertiefung nützlich
ist. Textlich gefällt mir am besten die kurze, aber gelungene Vertonung
der ersten Verse des Johannes-Evangeliums (praktisch 1:1 umgesetzt!).

Fazit: Wer neue musikalische Grenzen überschreiten will, dem sei
diese CD empfohlen. Cindy ist auf jeden Fall eine Bereicherung für
die christliche Musikszene!
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