Psalmistry - ''all this noise''Psalmistry
"all this noise"


   ( 2000 ICC Records / Asaph Musik )

"All diesen Krach" servieren uns Psalmistry auf ihrem zweiten Album. Das wollen sie uns zumindest im Titel der CD weismachen. 'Krach' wird hier aber auf keinen Fall geboten, wenn auch das Anhören dieses Albums nur richtig Spaß macht, wenn der Lautstärkepegel eine bestimmte Höhe hat...
Noch immer haben die Briten ihr Gespür für beste und brachiale Breakbeats, es gibt sogar noch mehr davon als auf der letzten Platte! Diesmal ist alles mit viel Gitarren eingespielt und mehr Song- und Textbasiert. Gab es auf "armchair rebellion" noch minutenlange Club-House-Hymnen und sonstige Elektro-Beats, die besonders für die DJs waren, so sind hier alle Songs in sich abgeschlossene Gebilde. Psalmistry kommt damit dem Konzept "normaler" Alternative-Rockbands etwas näher. Wobei ich ja nicht sagen will, daß das neue Album nichts für DJs wäre. Man sollte eben vorher mal einen Boxentest machen.
Besonders gut finde ich auch, daß jetzt alle Texte (in dem schön gestalteten Booklet) abgedruckt sind. Psalmistry behandeln auf diesem Album besonders zwischenmenschliche Beziehungen. Nur manchmal taucht ein christlicher Bezug auf, wenn es zum Beispiel um Glaubenszweifel geht (# 9) oder Jesus gelobt wird (# 11). Doch trotzdem hat die Band das Anliegen, Menschen in der Breakbeat-Szene zu Jesus zu führen, dabei werden sie aber besonders live auf den Konzerten aktiv.
Leute, vergeßt The Prodigy - Psalmistry ist eindeutig die bessere Alternative! Das neue Album ist wirklich der Hammer mit seinen 14 obercoolen Stücken und dürfte besonders die Generation ab 14+ ansprechen. Ein echter "Soundtrack For Life"!


—David Decker für CCM-Rezis, September 2000

Diese CD zu beschreiben ist eigentlich unmöglich, aber der Titel sagt eigentlich schon alles. Das Debüt-Album von Psalmistry wird allen gefallen, die auf lautes Gemische aus Elektro, Grunge-Gitarren, Techno-Elementen und Rapcore Gesang stehen.
Das ist eigentlich alles, was man zu der musikalisch weiten Bandbreite dieser Gruppe sagen kann. Einige Songs ragen etwas heraus, wie beispielsweise "Fistful Of Truth", da man hier eine klare musikalische Struktur erkennen kann, und bei den anderen Songs für meinen Geschmack oft zu viel durcheinander gemixt wurde, was bei Psalmistry den Sound oft unsauber klingen lässt.
Der Song "Fall Free" ist ein ganz ruhiger Song und handelt davon, sich einfach mal fallen zu lassen und auf Gottes Stimme zu hören.
Die Texte handeln oft von persönlichen Erfahrungen der Künstler, oft wird auch zu Gott geredet und nach Antwort gefragt.
Gespannt sein darf man auf die Live-Autritte von Psalmistry. Zum Beispiel auf der CRN in Ennepetal am 8.12. [2000].

—Tim Ziegeler für komm!, 6-2000

Daten: 14 (15) Titel / 60 Min.
Musikstil: Breakbeat-Rock
Label(s): 2000 ICC Records, GB / Asaph Musik, Lüdenscheid
Website: http://www.psalmistry.co.uk


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