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 Stacie
Orrico
"christmas wish (EP)"

( 2001 Forefront Records / Gerth
Medien )
Bereits ein Jahr nach ihrem Debütalbum
ist Teenie-Mädel Stacie Orrico wieder da - mit einem Weihnachtsalbum.
Mmh, eigentlich ist es kein ganzes Album, sondern mit nur sechs Liedern
eher ein "halbes" (eine EP). Obwohl viel mehr Songs eingespielt wurden,
hat ihre Plattenfirma Forefront nur diese freigegeben. Schade.

Erfreulicherweise ist mit dem Titelsong wenigstens ein neues Stück dabei.
Stacie wird hier die Radiohörer in den
Staaten sicher mit der einprägsamen Hookline auf ihre Seite ziehen! Zuvor
erklingt aber noch das poppig-einladende "love came down". Mir ist es
jedoch vom Charakter zu wiederholend.
Lasziv säuselt Stacie die Songs ins Mikrophon. Die Stimmung der beiden
letzten Titel ("o come all ye faithful", "white christmas") der Scheibe
ist nicht gerade weihnachtlich-fröhlich, dafür melancholisch-nachdenklich.
Ich vermisse echt eine fröhliche Dance-Pop-Nummer - mit stampfendem Abgeh-Beat.
Trotzdem, wenn man genauer hinhört, haben die Arrangements was: alles
mit mehrheitlich akustischen Instrumenten arrangiert und behutsam produziert.
Und, Stacie hat wirklich 'ne Superstimme. Ich bin gespannt, wie sie zwei,
drei Jahren auf ihren Alben klingen wird!
Die Texte bedürfen keines langen Kommentars: die traditionellen Lieder
tragen die Weihnachtsbotschaft klar weiter. Stacies neuer Song, drückt
ihren Wunsch für das Weihnachtsfest aus, daß wir neu zusammenkommen und
daß unsere Träume wahr werden.

Insgesamt gesehen, wird die Platte den Erwartungen nicht ganz gerecht,
es fehlt ihr das Besondere, das gewisse Etwas. Einfach nur vorhandenes
Liedgut im Einheits-Girlgroup-Sound aufzunehmen, ist mir zu wenig!
Am Ende kann man festhalten: diese CD muß man nicht unbedingt haben. Es
sei denn man ist bereits Fan von Fräulein Orrico oder hat ein Faible für
Soul.
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