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 Luti-Kriss
"throwing myself"

( 2001 Solid State Records / bv-music
)
Wer seine Kenntnisse über die harte, fromme Musikszene
mal auf den neusten Stand bringen will, kommt an der Band "Luti Kriss"
einfach nicht vorbei.
Die fünf jungen Amerikaner vermischen auf "Throwing myself" klassische
Hardcore-Elemente mit modernen NuMetal- und Cross-Over-Einflüssen, ohne
dabei kopiert oder monoton zu wirken, denn im Gegensatz zu Limp Bizkit
und co. Verzichten Luti Kriss auf cooles Gerappe und bieten uns lieber
verzerrtes Geschrei und Gegrunze bis hin zu derbem Grindcore. Musikalisch
ist ein vorsichtiger Vergleich mit Bands wie Slipknot angebracht, wenn
auch Luti Kriss nicht ganz so schnell sind.
Im Hidden Track wird deutlich, wie sehr wohl melosicher, cleaner Gesang
mit Grindcore harmonieren kann. Für mich ist der Hidden Track sowieso
einer der besten Songs auf der CD.
Was mich weiter an der Band sehr beeindruckt hat sind die genialen Texte
der Band. Während immer mehr moderne Bands im Sumpf von abgedroschenen
und nichtssagenden christlichen Standard-Texten versinken, schaffen es
Luti Kriss, in ihren Texten einen persönlichen Wunsch nach Gottes Nähe
aufzuzeigen, der authentisch wirkt und nicht einfach daher geredet! Ich
jedenfalls kann mich oft in den Texten wieder finden, da sie wirklich
lebensnah und direkt sind und endlich mal wieder von "God" reden.
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