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 Londa
Larmond
"love letters"

( 2001 EMI Gospel / bv-music )
Londa Larmonds "love letters" - viermal ein
"L". Lustig. Doch die Liebesbriefe handeln nicht von zwischenmenschlichen
Beziehungen, sondern von der Agape, der göttlichen Liebe. Ihr Debütalbum
bietet für jeden etwas: die Gospelfans werden ebenso bedient, wie
Soul- und R&B-Fans, auch leichte HipHop-Einflüsse sind zu hören.
'Black Music at its best' dürfte wohl eine bessere Zusammenfassung
sein ;-)

Gleich ganze neun (!) Produzenten haben sich um den Sound gekümmert,
zum Beispiel Mooki, der neue Geheimtip im frommen Bereich sowie auch Montrel
Darrett und Londa selbst. Wer nun denkt, das paßt hinten und vorn
alles nicht, der irrt. Alles klingt wie aus einem Guß, eben "smooth".
Wunderbar soulig und groovy. Londa hat absolut das Zeug zur Diva, die
Scheibe hat enormes Hitpotential und ist Spitze in ihrem Genre.

Endlich wieder mal durchgängig Texte, wie man sie auch von einer
christlichen CD erwarten darf. Der knallige Einsteiger "once"
ist der Hit der Platte und wirklich ein echter "Smash".
Es geht um das "amazing grace"-Thema - einst war ich ein armer
Sünder, durch Seine Gnade bin ich befreit und darf Ihn loben wie
ein Kind!
Weiterhin geht es um das ständige Fallen in Sünde als Christ,
um das Festhalten an der Hoffnung in Krisen und auch um die persönliche
Liebesbeziehung zu Jesus Christus.
Ein besonderes Schmankerl ist das Duett mit Anointed, "help him stand"
(# 7), welches zuerst mit seinem entspannten Groove auffällt. Textlich
handelt es von der Beziehung zu einem anderen Menschen, dem man die Wahrheit
des Glaubens vermitteln will, bzw. zu einem Glaubensbruder, dem man helfen
möchte.

Fazit: Zugreifen ist hier die einzige Devise. Perfekte Musik und Texte,
die das Prädikat christlich wirklich von Herzen verdient haben! Meine
Anspieltips sind die beiden Hits "once" (# 1) und "ascension
(don't ever wonder)" (# 6), sowie die Superballade "I delight
in you" (# 5).
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