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Lifehouse - ''no name face''Lifehouse
"no name face"


   ( 2000 DreamWorks, Universal / 'Plattenläden' )

aus musik.hotvision.de [25. Juni 2001]:
»In irgendeinem geheimen Gentechnik-Labor hat man schon vor zwanzig Jahren Eddie Vedder von Pearl Jam und Scott Weiland von den Stone Temple Pilots geklont und heraus kam Jason Wade. Der gründete die Band Lifehouse und macht seine beiden Papis mit seinem Debütalbum mächtig stolz. 'No Name Face' bietet schnörkellosen Post-Post-Grunge von der eher ruhigen Sorte. Die erste Single 'Hanging By A Moment' zählt eindeutig zu den schnelleren Nummern, rockige Kracher sucht man hier vergebens. Die Scheibe überzeugt durch gutes Songwriting, starke Melodien und vor allem die großartige Stimme Wades. Alles sehr radiotauglich und wenn die Mädels auf die hübschen Bengels aufmerksam werden, dürfte es erst richtig losgehen. Bitte noch lange weitermachen!«


—TW für musik.hotvision.de


Ich kann mich nicht zurückhalten, noch ein paar Sätze zu "no name face", dem Debütalbum der amerikanischen Band Lifehouse, hinzuzufügen. Auf einer Website, die Gitarrengriffe zu diversen Songs der C(ontemporary) C(hristian) M(usic) bietet, stößt man unter der Rubrik "Christian Topic" auch auf die drei "Bengels" von Lifehouse. Das liegt daran, daß die Band zwar bei keiner christlichen Plattenfirma unter Vertag steht, ihre Texte aber an vielen Stellen den Glauben an Gott thematisieren.

Schon aus den obligatorischen Danksagungen im Booklet der CD kann man erkennen, daß ihr Glauben an Gott und ihre Musik für die Bandmitglieder keine völlig verschiedenen Dinge sind. Außerdem verbindet "no name face" einiges mit dem Album "Jordan's Sister" von Kendall Payne. So wurden beide Scheiben von Ron Aniello produziert, der stellenweise auch am Songwriting beteiligt war. Und so wie Jason Wade, der Sänger und Gitarrist von Lifehouse, bei einigen Songs auf "Jordan's Sister" an der Gitarre zu hören ist, steuert Kendall Payne die Harmony Vocals für "Trying", einen seiner Songs, bei.

Allgemein bewegen sich die Songs auf "no name face" zum größten Teil irgendwo zwischen Grunge und Rock. Die Singleauskopplungen "Hanging by a moment" und "Sick cycle carousel" waren in Deutschland ja auch schon auf diversen Musiksendern zu sehen und zu hören. Aber die CD bietet auch einige ziemlich ruhige Stücke, wie zum Beispiel das schon angesprochene "Trying" oder "Everything". Dabei sind die Melodien alle recht eingängig und haben einiges Begeisterungspotential, getragen werden sie vor allem auch durch die interessante Stimme von Jason Wade.

Textlich hat Lifehouse wie gesagt auch einiges zu bieten, obgleich nicht alle Songs ganz leicht zu verstehen sind und das Thema Gott nur selten direkt angesprochen wird. Dennoch dürfte man nicht zu viel in die CD hinein interpretieren, wenn man viele der Lieder auf Gott bezieht. Dazu gehören auf jeden Fall "Everything", ein schöner und eindringlicher Lobpreis-Song, "Breathing" und meiner Meinung nach auch "Hanging by a moment".

Alles in allem ist "no name face" ein solides Album, das seine Stärken eben vor allem in den Melodien und der Stimme des Sängers hat.

—Denny Wermann für CCM-Rezis, Mai 2002

Daten:
11 Titel / 51 Min.
Musikstil: Alternative-Rock, Grunge
Label(s): 2000 DreamWorks Records, Universal Music, USA / 'Plattenläden';
               online
Website: http://www.lifehousemusic.com  /  Fan-Site

weitere CDs - siehe Lifehouse-Künstlerseite >>
 


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