|
 Beate
Ling
"so weit - so gut"

( 1997 Schulte & Gerth / Gerth
Medien )
Man kennt sie von Konzerten, ihren ersten beiden Soloscheiben
oder durch ihre erfolgreiche Mitwirkung bei bekannten Projekten wie "Felsenfest",
"Folgen", "Lokal-Termin" oder "White
Gospel".
Ende '97 kam nach einer längeren Pause ihr nächstes "Lebenszeichen"! Doch
die dritte Platte der "Stimme aus Schwaben" ist beeindruckend (!) persönlich
und offen geworden - wesentlich ruhiger und nachdenklicher als ihr Debütalbum
"Solo" ('91) und ihr Topseller "Herztöne" ('93).
Sie macht Mut, in scheinbar ausweglosen Situationen einfach auf Jesus
Hilfe zu vertrauen. Dieses Lebenskonzept hat Beate
Ling durch eigene harte Erfahrungen (wie der Tod ihres Bruders und
Scheidung) und in scheinbar ausweglosen Lebenssituationen für sich gewonnen.
So kann sie auch überzeugend sagen, daß wir an Gottes Hand sogar "übers
Wasser gehen" können.
Allerdings sind die Texte manchmal erst durch Mehrmalshören so richtig
zu verstehen. Unter den Textautoren und Komponisten finden sich bekannte
Namen wie Lothar Kosse, Hans-Werner
Scharnowski (beides Mitproduzenten), Hella
Heizmann und Andreas Malessa, die sich aber alle mal von ihrer besten
und nachdenklichen Seite zeigen.
Es tat Beate und ihrer CD richtig gut, mal nicht einen der üblichen deutschen
Produzenten zu haben, sondern die Platte von dem kandadischen Top-Produzenten
Paul Janz aufnehmen zu lassen.
Und: Ich warte gespannt auf das Nachfolge-Album!
|