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 Graham
Kendrick
"what grace"

( 2001 Make Way Music; Fierce!
/ Gerth Medien )
Über 30 Platten veröffentlichte Graham
Kendrick seit 1971, also seit genau 30 Jahren. Songs wie "Shine Jesus
shine", "The servant King" oder "God is good" und auch sein Mitwirken
bei "Jesus-Märschen" machten ihn schnell zu einem der bekanntesten Lobpreis-Schreibern
und Anbetungs-Leitern. Nun gibt es seit sechs Jahren wieder ein Worship-Album
von Kendrick mit 12 neuen Songs, die mit einer Ausnahme alle von ihm geschrieben
wurden.
Schon gleich mit dem ersten Titel, "To you O Lord", überrascht er die
Hörer: rockige E-Gitarren-Klänge werden da herausgehoben. Hat sich Kendricks
Stil denn jetzt geändert, oder wie? Nein, keine Angst! Bereits das zweite
Lied geht in eine ganz andere Richtung: Graham hat die alte Hymne "Rock
of ages" textlich überarbeitet und neu vertont, besonders gefällt hier
die Flöten-Untermalung. Und auch "I kneel down" geht in eine wieder andere
Richtung, in die der Klavier-Ballade. Die weiteren Songs ähneln teilweise
dem Sound von Matt Redmans aktuellem
Album "The father's song", begeistern
durch harmonische Backgroundchöre und passend eingesetzte Instrumente
und animieren zum Mitsingen. Doch ob flott oder ruhig, sie haben eins
gemeinsam: sie führen in die Anbetung.
Da bekommt man wieder neu die Unbeschreiblichkeit von Gottes Größe und
Macht vor Augen geführt ("To the King eternal"), wird an Gottes Gnade
im Bezug auf unsere Unwürdigkeit erinnert ("What grace") und darf sich
an bzw. in Jesus freuen ("Consider it joy"). Deutlich wird die Notwendigkeit
seiner Nähe und Vergebung im Hinblick auf sein Leiten unseres Lebens ("To
you O Lord") und auch, daß Anbetung unsere Aufgabe ist ("The Lord is present
here"). Es wird klar, daß es ein unbeschreiblich großer Segen für uns
ist ("Blessed are the humble"), daß wir trotz seiner Perfektheit ("Say
the name of love") immer wieder zu ihm flüchten und um Vergebung bitten
dürfen ("I kneel down"). Sehr schön machen sich die kleinen Anmerkungen
zu den einzelnen Liedern, in denen der Song und sein Inhalt noch mal kurz
erläutert wird.
Fazit: Schön, daß es solch facettenreiche Lobpreis-Platten gibt, die keineswegs
euphorisch, sondern tiefsinnig rüberkommen, eben "zurück zum Herzen der
Anbetung".
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