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Revolutionär und Psalmist - beides trifft sicherlich
auf Daniel Jacobi zu. Einerseits hat der
die deutsche Lobpreis-Szenerie stark beeinflußt, um nicht zu sagen,
revolutioniert ("ILWJ"-Serie),
andererseits versucht er als Liederschreiber immer wieder geistlich-musikalische
Ausdrucksformen zu finden. Während sein Debütalbum ziemlich
genau vier Jahre zurückliegt, so war er doch in der Zwischenzeit
nicht untätig: zahlreiche neue Lieder, deutsche Übertragungen
englischsprachiger Songs sowie Mitwirkungen bei CD-Produktionen belegen
dies auszugsweise. Mit dem jetzt vorliegenden zweiten Projekt "bereitet
den Weg" schärfte er seinen Stil und seine "Linie". |
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Er ist neben Albert Frey und Lothar Kosse der wohl erfolgreichste deutsche Lobpreiskomponist. Auch auf "Bereitet den Weg" finden sich wieder 13 Lieder, mit denen Daniel Jacobi Gott groß machen möchte. Und einige davon werden absehbarer Zeit auch in vielen Jugendgruppen gesungen werden. Neben rockigen, stark gitarrenlastigen Songs wie "Bereitet den Weg" oder "Wieder mal soweit" finden sich auch ruhige besinnliche Balladen ("In deinen Armen bin ich sicher"). Überhaupt wird das Album nach einer schwungvollen ersten Hälfte im Laufe der Zeit immer ruhiger. Daniel Jacobi teilt die Lieder seiner CD selbst in zwei Kategorien ein. Auf der einen Seite sind es "proklamative Siegessongs", Lieder in denen Gott als König gefeiert und die Ausbreitung seines Reiches besungen wird. In Zeiten von Terrorismus und Tsunami, in einer Welt, in der das Böse scheinbar immer mehr die Oberhand bekommt, ist es wichtig, die Augen für die geistliche Wirklichkeit geöffnet zu bekommen: Gott steht darüber, er wird am Ende den Sieg über alle Mächte behalten und sein Reich für immer aufrichten. Als unpassend empfinde ich allerdings die kämpferische Wortwahl: Christen als "heilige Krieger, besessen von Gott". Auch wenn im selben Lied ("Bereitet den Weg") erklärt wird: "die Liebe ist ihr Schwert". In Zeiten islamistischer Selbstmordattentäter kann das schnell missverstanden werden. Gerade wenn als Hörer nicht nur Christen im Blick sind, sondern auch Leute, die Gott noch gar nicht kennen, wie im Booklet zu lesen ist. Abgesehen davon, bezeichnet "besessen" in der Bibel immer den Einfluss einer negativen Macht. Gottes Geist dagegen macht den Menschen gerade nicht zu einer Marionette. Mit dem anderen Teil der Lieder möchte Daniel Jacobi erzählen, dass Gott nicht nur der Herr des Universums ist, sondern sich auch um jeden einzelnen Menschen kümmert. In diesen Songs kommt die Nähe und Treue Gottes zum Ausdruck. So wird im Lied "Getrennt von dir" eindrücklich und klar der Weg beschrieben, wie ein Mensch mit Gott versöhnt werden kann. Manche dieser Lieder leiden jedoch an einer Distanzlosigkeit Gott gegenüber. So wird Gott schnell zum Kuschel-Gott, der mich "auf den Schoß" nimmt (so in "Hier vor deinem Thron") und sich scheinbar nur um mich und mein Wohlergehen dreht. Da wünscht man sich etwas mehr Ehrfurcht, die die biblischen Schreiber ergriffen hat, als sie in der Gegenwart Gottes standen. Zu den 13 Songs gibt's einen ausführlichen Multimediateil mit PowerPoint- Präsentationen zu jedem Titel, Vorstellung der Band und ein paar Sätzen von Daniel Jacobi zu seinen Liedern und zu seinem großen Gott. |
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Musikstil: Rock, Lobpreis Label(s): 2005 Gerth Medien, Asslar Website: http://www.genx-music.de Wo kaufen?: bestellen im Gerth-Shop... |
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