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Wunderbar schwerelos und phantasievoll »Life is in boxes in back of our car, driving around with our dreams in a jar, Der Funke springt schon im ersten Stück über, der Romanze zwischen Jack und seiner sommerrosenschönen Jill ("Jack and Jill"). Man hört, wie sich das Gefühls-Karussell zu drehen beginnt. Und schon im dahingaloppierenden "Sweeter Than This" ist es der Sängerin nicht mehr ganz geheuer, wie süss Verliebtheit noch werden könnte. Lauern da nicht auch Gefahren, glänzende Lügen ("Fools Gold"), gebrochene Herzen ("Jenny Lynn", "Weightless")? Nicht jedes Liebesangebot ist so vertrauenserweckend wie das wunderschön vorwärts fliessende "The Offer", das Katie Herzig mit Ruby Amanfu (Rachael Lampa) schrieb: "Dies wird keines dieser Lieben-und-Verlassen-Experimente." Anstrengungslos träumerisch und dann wieder eigenwillig beharrlich tastet sich die Sängerin durch ihre andeutungsreichen Verse. Passend zu ihren Grübeleien und Geschichten-Skizzen webt sie stimmungsreiche Klangtexturen und zeichnet zarte Melodien wie Luftschlangen in den Raum. »I'm not good at soap boxing matters of heart.« (~ "The Offer")
»Hey, fellas, why don't we go where the movies are silent Aus Einflüssen von Shawn Colvin über Norah Jones bis
Coldplay und wohl auch von Alternative-Popperinnen wie Emiliana Torrini
und Fiona Apple hat die junge Songschmiedin ihre ureigene Handschrift
entwickelt. Interessanterweise entstehen bei ihr Musik und Lyrics meist
gleichzeitig. Die Musik setze ihre Gedanken erst frei. Und was für
originelle Bilder da zu tanzen beginnen! Das verspielte Coverbild fängt's
perfekt ein. Ihre Lieder wirken wie aus einer anderen Welt, wo wir uns
wie Schmetterlinge im Licht sonnen oder wie im Stummfilm herumtapsen (Ohrwurm:
"Charlie Chaplin"). Und doch ist das Leben ihre Inspiration:
eigene Erlebnisse und solche anderer. Auch Bücher, Filme oder Konzerte,
die etwas in ihr auslösen. Das gesellschaftskritische "Crazy"
entstand während der letzten Präsidentenwahl, als Staatsführung,
Religion und Krieg in aller Munde waren: "Was haben sie mit Jesu
Leben gemacht? Sie lassen es grausam aussehen, sagen, es sei eine Lüge.
Aber sie bitten noch immer um seinen Frieden ..." Möglicherweise
sei es nur menschlich, irre zu werden mitten in all dem, mitten zwischen
Himmel und Erde. |
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Musikstil: Progressive, Alternative Pop/Rock, Indie-Folk-Pop Label(s): 2006 independent, Marion-Lorraine Records, USA Website(s): http://www.katieherzig.com / bei MySpace Wo kaufen?: bei Katie Herzig / CDBaby (USA) / Amazon (USA) / iTunes |
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