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 Shaun
Groves
"white flag"

( 2005 Rocketown Records / Fierce
/ Gerth Medien )
Er ist nicht nur Sänger und Songwriter, sondern auch
Ehemann, Vater und Pastor. Shaun Groves
wurde in Deutschland sehr bekannt, als er 2003 im Vorprogramm von Michael
W. Smith spielte.
Trotz seines vollen Programms hat der Texaner noch Zeit gefunden ein drittes
Album voller Rock und Pop auf den Markt zu bringen. Mal gibt es nachdenkliche,
traurige Balladen und dann geht es wieder mit richtig viel Power weiter.
Das wirkt im ersten Moment etwas unruhig und man fragt sich, ob Groves
sich nicht auf einen Stil festlegen konnte. Ob's daran liegt, dass er
sehr viel Wert auf die textliche Abfolge der Songs gelegt hat? Inspiriert
von den Seligpreisungen aus dem Matthäusevangelium
hat er richtig tiefschürfende und bedeutungsvolle Texte geschrieben:
Es geht um das Leben mit Gott, die Suche nach Gnade und Wahrheit, um Erlösung,
aber auch um menschliches Versagen und um Enttäuschungen, mit denen
jeder zu kämpfen hat. All das zieht sich wie ein roter Faden durch
das Album und es lohnt sich, wirklich auf die Texte zu achten.
Außerdem gibt's auf der CD Bonusmaterial mit Statements zu den einzelnen
Songs und Noten zu "Amen", "Bless the Lord" und "White
Flag".
Wer sich auf dieses vielseitige und ausdrucksstarke Album einlässt,
kann sich darauf gefasst machen, tief berührt zu werden.
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