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Die Hürde der nach der Debüt-LP "C.A.E."
ziemlich hoch gehängten Messlatte meistern Cae Gauntt und Top-Produzent
Dieter Falk mit "Oh Cae" gekonnt. Die Scheibe ist kein Abklatsch der ersten
Erfolgsplatte, sondern stellt eine konsequente Weiterentwicklung dar.
Die Musik ist weniger Disco-lastig, sondern poppiger - eine gelungene
Mischung aus Poprock, Balladen und Gospelpop. Ob in flotten Popnummern
mit sich selbst im Chor ("Ein für allemal"), mit keckem Gesang in stilistisch
ungewöhnlichen Songs ("I wanna know", von Danny
Plett), in hingebungsvoll dargebotenen Balladen mit Gospeltouch ("Reaching
out"), Rock'n'Roll-ähnlichem Pop ("Du bist dran") oder rappend mit schrammenden
E-Gitarren und verschiedenen technischen Raffinessen im Hintergrund ("Don't
play the game"): ihre Stimme erweist sich in jedem Fall als außergewöhnlich
und wandlungsfähig. Die teils frechen, teils souligen BGVs von Cae,
Ebi Rink und Helmut Jost harmonieren
unheimlich gut miteinander. Auch wenn die Musik ohne Zweifel eine 1A-Qualität
vorweisen kann, so möchte ich doch sagen, daß die eigentliche Stärke der
Platte die Texte mit super-klaren Aussagen über Gott und die gute Nachricht
vom Kreuz sind. Es gibt keinen einzigen "Wischiwaschi"-Text, wie so oft
auf christlichen CDs, sondern nur direkten Klartext. Hilfreich sind auch
Caes kurze Bemerkungen zu (fast) jedem Song. Die Hälfte der Texte stammt
von Cae höchstpersönlich, was das ganze persönlicher und ehrlicher macht.
Viele der Songs sind zeugnishaft und richten sich auch an Nichtchristen.
Im ersten Song, "Ein für allemal", zieht Cae Resümee über ihr bisheriges
Glaubensleben und kommt zu dem (Ent-)Schluß, daß sie, wenn sie sich entscheiden
müßte, ihren Weg noch einmal genauso mit Jesus gehen würde. "I wanna know"
beschreibt die Suche nach dem Sinn und Ursprung des Lebens und die daraus
entstehende Sehnsucht, den Schöpfer der Welt kennenzulernen. "Oh Cae"
schildert das ganze "von der anderen Seite", nämlich von Gott aus, der
mit jedem Menschen in Kontakt treten möchte. In "Ich steh zu dir" gibt
Danny Plett eine relativ einfache, aber bedeutende und Mut machende Message
weiter: "Egal, was dir Sorgen macht - ich [Jesus] steh zu dir. Denk dran
und vertraue mir!" Ein Titel für die sog. Namenschristen ist "Don't play
the game", der dazu auffordert, ehrlich mit sich selbst und Gott zu sein
und kein Schein-Christsein zu führen. "Reaching out" hat Cae für ihren
Mann Eddie geschrieben und zeigt, wie sehr die beiden Jesus mit in ihr
Leben einbeziehen (Nachahmung wärmstens empfohlen). "All the life" und
"Halt mein Herz" (ursprünglich von Amy Grant)
sind Bitten an Gott, um die für das Leben nötige Liebe und Kraft bzw.
daß Gott Herr über die gesamte Person ist mit allen heimlichen Gefühlen
und Wünschen. Mit "The best part" stellt Cae demütig klar, daß das Beste
an ihr Jesus ist und das, was er durch sie bewirkt. Das im Original von
Steven Curtis Chapman gesungene "Du bist dran" ist ein Aufruf, sein Christsein
mit Taten zu leben, weil Gott jeden Menschen gebrauchen kann. Der Abschlußtrack
"Every star" behandelt das Bild, daß jeder Stern am Himmel ein Gebet darstellt
- eine wirklich ermutigende Vorstellung. |
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Musikstil: Pop Label(s): 1989 Pila Music, Dettenhausen Website: http://www.caegauntt.de / Cae Gauntt Porträt Wo kaufen?: bestellen im SCHALOM-Shop... |
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