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Nachdem Kirk Franklin letztes
Jahr mit seiner "One Nation Crew"
für Furore gesorgt hatte, legt er jetzt ein eigenes Album nach. Dieses
besteht hauptsächlich aus Liveaufnahmen (super Soundqualität)
und liefert mitreißende Nummern und ruhige Balladen. Der Chor begeistert
mit Stimmgewalt und Franklin lässt es sich nicht nehmen, die Crème
de la Crème der christlichen (Gospel-) Szene auf die Bühne
zu holen: Yolanda Adams, Jaci Velasquez,
Papa San... Die Interludes sind
durchweg gelungen - bemerkenswert ist vor allem ein Audiostück über
die Kreuzigungsszene. |
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Kirk Franklin ist ein Großer des modernen Gospel. Er verbindet den Traditionellen Gospel mit Hip Hop und Soul-Musik. Wobei seine Qualitäten mehr im Sprechgesang und im Liederschreiben liegen. Seine Alben sprühen vor Energie und Stimmgewalt. Wohl auch deswegen schafft er es immer wieder bekannte Größen des Musikgeschäfts für seine Alben zu gewinnen. Auf diesem Album findet man Namen wie Jaci Velasquez, Christal Lewis oder auch Toby Mac auf einem hidden track. Hier geht es etwas ruhiger zu - nicht so abwechslungsreich wie andere von Kirk Franklin. Aber es wird sowohl Freunde des traditionellen Gospel wie auch Fans des modernen Gospel überzeugen. Inhaltlich überzeugt diese CD auf jeden Fall. Die Texte sind alles andere als oberflächig, sondern haben Lobpreis-Qualität. Gott wir die Ehre gegeben, mal etwas melancholisch, mal in Partystimmung. So begeistert einen unter anderem eine Gospelversion von "Awesome God". Insgesamt ist diese CD sehr gelungen und auf jeden Fall empfehlenswert. Bewertung: 6 von 6 Punkten ("genial") |
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Kirk Franklin, dieser Mann ist - ohne ihn überhöhen zu wollen - mittlerweile eine Institution im Bereich der modernen Gospelmusik. Er und seine Chorprojekte setzen ganz klar die Maßstäbe, egal ob in der christlichen oder säkularen Szene. Seine Alben krachen regelmäßig nahezu spielend leicht in die Billboard Top10 oder gar Top5 rein - die Manager der CCM-Szene erblassen immer wieder. Nach verschiedenen Chorprojekten, zum Beispiel mit God's Property und der One Nation Crew, ist Kirk wieder "solo". Vielleicht wollte er wieder mal unter seinem eigenen Namen auftreten oder es zwangen ihn die (inzwischen beigelegten) lizenzrechtlichen Auseinandersetzungen mit den genannten Chören dazu. Wer weiß; sicher ist, daß Kirk eigentlich nie "solo" arbeitet, so hat er auch auf dieser Platte eine illustre Liste von musikalischen Gästen versammelt. Abseits vom vollvolumigen und oft hochfrequenten "Gekreische" von manchen seiner KollegInnen liefert Kirk Franklin ein Soundfeuerwerk ab, welches begeistert und sehr zum mitmachen bzw. mitsingen einlädt. Die Gesänge sind hier hochprofessionell, aber keineswegs "nervig". Für die Refrains sind, wie bei Kirks Produktionen üblich, meist die Chöre bzw. Sängerinnen verantwortlich. Kirk übernimmt in gekonnter Weise die Raps bzw. den Sprech-Gesang, als so eine Art Vorsänger eben. Bei "911" (# 4) und "throw you hands up" (# 23, versteckt) liefert er sich spannende Duette mit Bishop J.T. Takes bzw. TobyMac. Ersteres Stück ist eine Aufarbeitung der terroristischen Ereignisse des 11.9.2001 in New York aus christlicher Sicht. Letzteres ist ein Dankeschön von Toby McKeehan (von dc Talk), weil Kirk ihm bei seinem Soloalbum "momentum" (2001, Forefront) unterstützte. Weitere Unterstützter sind Donnie McClurkin, Crystal Lewis und Jaci Velásquez bei dem sehr eindrücklichen "blood song" (# 5), wo es um das reinigende Blut Jesu Christi geht. Beim Outro zum diesem Song, welches sich genau "outro (the blood)" (# 16) nennt, sind Yolanda Adams und Alvin Slaughter mit von der Partie. Reggae-Altmeister Papa San hilft beim Gesang von "He reigns" aus, einer äußerst flotten und gelungenen Adaption von "awesome God", im Original von Rich Mullins. Einer der besten Tracks auf der Scheibe! "Don't cry" (# 11) wird verfeinert durch das Klavierspiel von der Gospellegende Richard Smallwood. Weitere Special Guests' sind Pastor Shirley Caesar bei "caught up" (# 3) und 'der späte Willie Neal Johnson' bei "lookin' out for me" (# 8). Herr Franklin hat sich auf dieser Platte wieder mehr auf seine Wurzeln besonnen (erstes selbstbetiteltes Album, 1993, Gospo Centric) und serviert glasklar gesungenen und sehr souligen Gospel - zwar moderner Prägung, jedoch ohne Raps und den ganzen elektronischen Kram (Ausnahme: der Bonus-Track...). Da die meisten Lieder live aufgenommen wurden, gesellt sich eine sehr heimelige Atmosphäre zur Musik, die hier ideal paßt, auch Botschafts-mäßig gesehen. Durch die eingefügten Studio-Titel, wie zum Beispiel "911" wird auch der experimentelle Charakter des Werkes deutlich. Was mir allerdings bis jetzt Kopfzerbrechen bereitet, ist das im Booklet genannte Aufnahmedatum für die live-Titel mit 16. Juni 2000. Im Internet wurde oft auch von Aufnahmen 2001 geschrieben, möglicherweise ist das ein Druckfehler. Denn es wäre ja absolut nicht überzeugend, diese "musikalische Wiedergeburt" monatelang in der Schublade zu lassen... Äußerst schade finde ich, daß die Liedtexte zu "911" und "throw yo hands up" (Bonus mit TobyMac) nicht mit abgedruckt sind im Booklet. Auch im Internet ließen sie sich noch nicht finden von mir... Dafür gibt es alle anderen Verse. Und diese sind vorbildlich, ein Muster, wie christliche Musik heutzutage aussehen kann. Kirk hat alles selbst geschrieben und er packt viel Persönliches mit rein. Er erzählt von der Vergebung von Schuld und Sünde durch Jesus, er lobt Jesus durch seine Texte und hat immer das Evangelium mit parat. Seine Lieder sind ehrlich, authentisch und ansteckend. Fazit: Atemberaubend, fabelhaft, herausfordernd, beispielgebend. Mein Geheimtip, nicht nur für alle Gospel- und Soulfans. |
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Musikstil: Black-Gospel, Soul, Urban; live, Praise & Worship Label(s): 2002 Gospo Centric Records, USA / Asaph Musik, Lüdenscheid; Gerth Medien, Asslar; online / 2 / 3 / 4 Website: http://www.nunation.com / Fan-Site |
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