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 The
DNA Algorithm
"doing a new thing e.p." (EP)

( 1998 UHT Records )
In den 90er Jahren etablierte sich auf der britischen
Insel eine dynamische christliche Dance-Szene. Maßgeblicher Initiator
dafür waren WWMT aus Manchester, aber
es gab (und gibt) viele andere Gruppen, so auch The DNA Algorithm. Hinter
diesem außergewöhnlichen Namen standen der Kopf der Truppe,
Daniel Bedingfield (Songschreiber, Produzent)
sowie einige Sängerinnen und Tänzerinnen.
Erste Lieder entstanden ab 1993 unter Federführung von Danny B; Auftritte
ließen nicht lange auf sich warten. Der Stil der Band war typischer
Garage und Tribel-House.

Produziert haben das Scheibchen Daniel Bedingfield (Danny B) selbst, "The
Psalmist", ein Herr namens Lloyd Wade sowie Zarc Porter vom Tribe
und Tony Cummings vom Magazin Cross
Rhythms! Die Lieder sind schnell, kraftvoll und irgendwie wild. Alles
klingt viel undergroundiger als bei WWMT früher und auch anders als
bei Psalmistry, obwohl es in diese
Richtung geht.
Absoluter Überflieger-Hit ist "new thing", eine Neubearbeitung
des bekannten dc Talk-Klassikers von 1990. "God
is doing a new thing" (dt.: "Gott schafft etwas neues")
ist die markante Refrain-Zeile, um die sich der House-Stampfer baut. "I
know" hat mehr was von einer Dance-Hymne, die auch sehr gut radiogeeignet
wäre. Sehr Scott Blackwellish... Ein weiterer von meinen Lieblingstiteln
auf der Platte ist der abschließende "my way", ein würdiger
Club-Hammer.

Textlich kommt noch jugendliche Euphorie durch, es geht um ein "lockeres"
Leben mit Jesus, daß auch missionarisch der eigenen Generation was
zu sagen hat. Mit diesem Programm hat die Truppe auf Konzerten und Festivals
in England viele junge Menschen ermutigt.
Leider hat sich das "DNA-Projekt" vor einigen Jahren wieder
aufgelöst. Frontmann Daniel Bedingfield
ist mittlerweile ein erfolgreicher Solokünstler.
Diese EP hier war leider auch nie offiziell in Deutschland erhältlich
und ist inzwischen auch "offiziell" vergriffen!

Fazit: Eine herrlich frische Garage-Scheibe, von deren Art es leider viel
zu wenige gab/gibt in der christlichen Szene. Wer das Teil noch irgendwo
auftreiben kann: unbedingt zuschlagen ;-)
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