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Jeff Deyo - ''light''Jeff Deyo
"light"


   ( 2003-04 Gotee Records / Gerth Medien )

Jeff Deyos neuer Silberling erschien in Europa bereits im Spätherbst 2003, in Amerika bekommen seine Fans das neuen Projekt erst ab Februar 2004 vorgesetzt. Interessante Vertriebspolitik, das! Musikalisch hat Jeff und seine Truppe nun mehr und mehr zu einem eigenen Stil gefunden, insgesamt haben alle Songs eine höhere und nahezu gleich bleibende Qualität im Vergleich zum Vorgänger "saturate". Die vielen gesanglichen Gastspiele sind aber beiden gemeinsam: hier singen jetzt Rita Springer ("bless the Lord", # 3), Mac Powell von Third Day ("we come to your throne with weeping", # 7) und Natalie Grant ("keep my heart", # 13) mit. Ein beachtenswertes Detail ist, daß die eingeflochtenen gesprochenen Statements endlich als einzeln anwählbare Interludes vorhanden sind und nicht wie bisher immer an Songs hintenran gehängt wurden. Gut gefallen hat mir auch der live-Bonus "these hands" (# 17), der ursprünglich von einem 2000er Special-Projekt stammt. Die Lieder sind allesamt rockig, stark gitarrenorientert, aber keinesfalls so radiogeeignet und poppig, wie sie es noch bei seiner früheren Band SonicFlood waren. Apropos SonicFlood: man hat diesen Namen gleich aufs Coverbild mit aufgedruckt (anstelle eines sonst üblichen Aufklebers!), obwohl Jeff bereits seit drei Jahren nicht mehr Mitglied der Band ist. Solch ein irreleitendes Marketing ist einfach nur ärmlich und zeugt von wenig Selbstbewußtsein des Labels und Künstlers.

Bei allen Liedtexten sind Bibelstellen angegeben, was das Vertiefen der Worship-Verse gut möglich macht. Der Sänger hat sie fast ausschließlich im Alleingang verfaßt. Ihm geht es hier um die verschiedenen "Sphären" um das Licht Gottes. Jesus als das Licht der Welt soll unsere Anbetung bekommen, für das wie Er ist und was Er für uns getan hat. Jeff mit Band versprüht mit viel Freude und Begeisterung dieses Anliegen, was sich schnell auf den Zuhörer überträgt. Sicher, oft wiederholt sich die Wortwahl bei verschiedenen Liedern und die Sprache könnte schon noch niveauvoller sein. Es werden aber keineswegs primitive Chorusse abgespult, sondern anspruchsvolle Songs, oft in traditioneller Struktur. In simplen Worten faßt die erste Radiosingle "bless the Lord" gut das Anliegen des Projektes zusammen: »Ich will Dich anbeten, / ich will Deinen Namen preisen auf ewig, / ich will Dich anbeten. / Preise den Herrn, oh meine Seele, / preise den Herrn!«

Alles in allem eine empfehlenswerte jedoch nicht überragende CD für Worship- und Rockfreunde. Das aktuellste SonicFlood-Album "cry holy" überzeugt mit besserem Gesamtkonzept und eingängigeren Arrangements, Jeff Deyo dagegen durch eigenes Songwriting und eine gefälligere Stimme.


—David Decker für CCM-Rezis, Januar 2004

Daten: 17 Titel / 73 Min.
Musikstil: Modern-Rock - Praise & Worship
Label(s): 2003-2004 Gotee Records, USA / Gerth Medien, Asslar
Website: http://www.jeffdeyo.com

Wo kaufen?:
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weitere CDs - siehe Jeff Deyo / SonicFlood-Künstlerseite >>
 


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