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Mit Spannung erwartet wurde das neue Album der momentan
wohl bekanntesten christlichen Band dc Talk.
Dabei stellte sich die Fangemeinde hauptsächlich zwei Fragen: |
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"supernatural" ist auf der einen Seite ein starkes 90er-Jahre-Popalbum geworden, andererseits brachte es nicht ganz die Weiterentwicklung, die man der Band vielleicht zugetraut hätte. Zugegeben, "Jesus freak" geht eigentlich auch nicht zu toppen - wie sollte das dann heißen? Für mich sind die absoluten Megaknaller-Tracks auf dieser Scheibe die drei aufeinanderfolgenden Songs "into Jesus" (Gänsehautfeeling), "since I met you" (abrocken ohne Ende) und der Titelsong "supernatural" (starke Message). Schon wegen dieser Songs allein lohnt sich der Kauf! Bei den restlichen Stücken sind leider einige Filler-Tracks dabei. Ich hätte mir eher gewünscht, ihre Anbetungshymne "my will" und das Rich Mullins-Cover "save me" von Kevin Max hätten es auf's Album geschafft. So fehlt dem Album ein wenig die Frische und Experimentierfreude. Ein Satz: Solide mit einigen Knallern, aber nicht ihr bestes Album bisher. |
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ideaSpektrum Spezial - Musik/Hörbücher: » "Supernatural" (engl. = "übernatürlich") scheint am neuen Album von DC Talk auf den ersten Blick nichts zu sein. Eigentlich handelt sich um eine ganz normale CD. Anders als frühere Scheiben der äußerst erfolgreichen US-Amerikaner ist sie aber dennoch. Zum ersten Mal haben hier alle drei Bandmitglieder miteinander getextet und komponiert. Sie erzählen von der "übernatürlichen" Größe Gottes ("Supernatural") wie über den Umgang mit Erfolg im kommerziellen Musikbereich und die mögliche, damit verbundene Abkehr von Gott. Musikalisch bewegen sich die drei Jungs auf nicht mehr ganz so auffälligen Wegen. Durch verschiedene musikalische Einflüsse und Variationen ist das Album nicht mehr so wild, wie sein Vorgänger, aber umso abwechslungsreicher. Wem DC Talk früher zu "abgefahren" gewesen ist, der könnte an der "übernatürlichen" Scheibe Gefallen finden.« |
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in "aktiv Musikmagazin" März 1999: »dc Talk: Zweifeln, Glauben und Rocken im Zeichen von Gott Vor einigen Jahren hatte religiöse Popmusik einen echten Aufwind erfahren. In den USA ist der Markt immer noch vorhanden, nur der Rest der Welt fährt nicht so recht darauf ab. Daß es zwischen sonntäglichem Kirchgang und Glaubensbekenntnissen, die mit luftig leichter Popmusik unterlegt sind, noch einiges zu entdecken gibt, beweisen mal wieder dc Talk. Nach drei Grammies und vier Alben gehört das Trio zu den etablierten Acts in ihrer Heimat. Warum Toby, Michael und Kevin noch immer Erfolg haben, ist kein Geheimnis. Sie haben sich einfach weiterentwickelt und laufen ohne Probleme in der Rubrik zeitlose, handgemachte Rockmusik. So die perfekte Beschreibung für ihren neusten Streich 'Supernatural' (V.Ö. 5. 3. [Anm.: 1999]). Ihre Lyrics handeln natürlich immer noch von den persönlichen Auseinandersetzungen und Glaubenskämpfen mit Jesus. Religion im Alltag ist ein sehr ergiebiges Thema und wenn es so wunderbar in groovige, treibende Songs verpackt ist, hört man selbst als nicht so gläubiger Mensch gerne zu. Immerhin forschen viele auch außerhalb des Christentums nach Lebenssinn, Liebe, Verständnis und Wärme. Dc Talk nehmen kein Blatt vor den Mund, beschönigen nichts und vor allen Dingen predigen sie nicht. Ihr einziger Fehler: Sie schreiben verdammt gute Tracks wie das eingängige "Consume Me" oder das forsche "It's Killing Me" und nicht zu vergessen das bärbeißige Titelstück. Leider kann man ihre Songs nicht auf der Orgel spielen, sonst wären die Kirchen wieder voll junger Menschen!« |
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| Hinweis: Hier dargelegte Meinungen von Gastautoren müssen nicht die Meinung der CCM-Rezis-Redaktion wiedergeben. | |
Musikstil: Modern-Rock Label(s): 1998 Forefront Records, USA / Gerth Medien, Asslar; online Website: http://www.dctalk.com / deutsche Fan-Site Wo kaufen?: bestellen im Gerth-Shop... |
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