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4Him
"visible"

( 2003 WB Christian / bv-music
)
Diese CD knüpft nahtlos an den Vorgänger beim
Word-Label, "walk on" von 2001, an.
Beim ersten Eindruck fällt der erneute Produzentenwechsel gar nicht
so auf. Durchaus ein gutes Zeichen?! Peter Kipley (bekannt von MercyMe)
hat das Werk "überwacht" und für einen hymnischen
Sound gesorgt. Unterstützt haben ihn dabei auch die Produzentenkollegen
Michael Omartian sowie Marty Magehee von 4Him selbst!

In der Musik dominieren klassische Pop-Arrangements, wie man sie von einem
frommen Werk aus Nashville mehr oder weniger gewohnt ist - nichts wirklich
neues also. Das muß aber nichts schlechtes bedeuten! Stimmlich hat
der 4-Mann-Männerchor oberstes Niveau zu bieten und wurde dementsprechend
hervorragend in Szene gesetzt. Begleitet werden die Goldkehlchen von kernigen
und sehr temporeichen, teilweise orchestral-bombastischen, Pop-Arrangements,
die bisweilen in den Rock hinüberreichen ("let your kingdom
come", # 8). Man hört, daß die Produzenten keinen Weichspüler
verwendet haben, sondern aktuelle Trends mit berücksichtigten, aber
ebenso altbewährte Popmodelle nicht außer Acht ließen
(die ja immer funktionieren). Bei solch einer Männergruppe darf natürlich
auch die obligatorische (Klavier-) Ballade nicht fehlen ("the promise",
#10).

Die Lieder wurden größtenteils von Mark Harris (von 4Him) und
Tony Wood verfaßt. In den Texten steht die Anbetung und das Lob
Gottes im Vordergrund! Beim Albumtitel "visible" denkt man daran
nicht sofort, aber es leuchtet ein: Unser Lob soll sichtbar werden in
der Welt. Irgendwie logisch. Proklamationen der Herrschaft Gottes werden
gesungen, ebenso erhält Dankbarkeit für Sein Wirken Raum. Das
gute an dieser CD: es ist keine auf Worship gemachte Produktion, sondern
eher auf Pop, trotzdem kann man sehr gut mitsingen bei den Refrains sowie
die Lieder gut auf den persönlichen Glauben aber auch die Gemeinde
beziehen.

Fazit: Diese CD bietet einen hohen Spaßfaktor beim Anhören,
hat aber auch enorm viel geistlich relevanten Inhalt zu bieten. Wirklich
empfehlenswert also, sowohl für Pop- als auch für Worship-Fans!
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